Die Königliche sprüht vor Lebensenergie
Zwanzig Minuten
27. April 2013

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von David Torcasso - Madrid steht bei den Städtereisen nach Spanien oft im Schatten von Barcelona. Dabei ist die Hauptstadt vielfältiger als die Metropole am Meer. Prunkvolle Gebäude mit gewaltigen Säulen wie der Palacio Real oder die Catedral de la Almudena prägen das Stadtbild – es ist unübersehbar, dass Madrid im 16.Jahrhundert einmal stolze Welthauptstadt war. Das Herz von Madrid bildet die «Plaza Mayor» mit ihren majestätischen Gebäuden. Von dort gelangt man ins angesagte Viertel Latina, wo die Tappas-Bars am Abend proppenvoll mit jungen Madrilenen sind, deren herzhaftes Lachen ansteckend ist. Wer ausgiebig Shoppen will, geht am besten ins In-Quartier Chueca. In einer ehemaligen Markthalle bieten junge Designer aus Madrid ihre Mode an, entlang der Strasse Calle del Fuencarral gibts dutzende Shops von Fashionlabels. Früher wegen Drogen und Prostitution gemieden, ist das Viertel heute nicht nur bei Schwulen, sondern auch bei jungen Kreativen und Partygängern beliebt. Nicht zu verfehlen ist die Grande Via, wo man sich wegen der eklektische Architektur und dem hektischen Verkehr wie in New York fühlt. Trotz dem grossen Anteil verkehrsfreier Zonen und Grünflachen ist Madrid eben eine Grossstadt. Wird es Nacht, wacht Madrid auf: Beispielsweise in der Kultbar Honky Tonk, wo Einheimische zur Musik der besten Rock-und Indiebands Spaniens tanzen. Wer es edel mag, kann versuchen, ins «Midnight» zu kommen. Hübsche Frauen haben gute Chancen bei den Türstehern.

Aktualisiert am 29. November 2013

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