Gentlemen’s Report/NZZ

Pioniere des Brettsports24. November 2012

Sie durften mit ihren Brettern auf keinen Skilift, verkauften die ersten Boarder-Klamotten in Europa und haben alle Berge der Welt gestürmt: Fünf Männer, heute Veteranen ihres Sports, haben ihr Leben dem Snowboard gewidmet.

Text: David Torcasso Fotografie: Lorenz Richard

Benny Sacks, 45 ist im Herzen Surfer und eröffnete 1993 den Snowboardshop «Playground in Paradise» im Herzen von St.Moritz.

«Surfen ist eigentlich mein Ding – aber das kann ich dank dem Snowboard auch im Schnee», sagt Benny Sacks. Mit elf Jahren bekam er sein erstes Skateboard geschenkt, mit dem er rumkurvte. Dann verreiste er mit seinen Eltern nach Lanzarote und stand plötzlich auf einem Surfbrett. Der junge Sacks war so angefressen vom Wellenreiten, dass er in Zürich mit Freunden aus Surfbrettschaum einen Prototyp von einem Schneebrett bastelte, mit dem er versuchte, den Berg runterzufahren. Das war 1980. In diesem Sommer verkaufte er in Kilchberg Surfboards. Schliesslich kam der später bekannte Schweizer Boarder Jose Fernandez in den Laden und zeigte ihm ein Snowboard mit den Worten: «Das wird der nächste Shit.»

Sacks stellte das Snowboard neben seine Surfbretter ins Sortiment. Ein Brett mit zwei Gummischlaufen, das man mit den Wanderschuhen bestieg. So verkaufte Sacks der Wintersport-Avantgarde im Raum Zürich die ersten Snowboards. Ende der achtziger Jahre heuerte Sacks als Snowboardlehrer an. Sie seien verhasst gewesen, weil sie die Piste demolierten. «Die Leute spuckten vom Sessellift auf mich hinunter», erinnert sich Sacks. Vergebens schaute er sich dabei immer wieder nach der passenden Ausrüstung um. Bis er genug hatte: «Playground in Paradise», benannt nach dem bekannten Surferfilm, nannte Sacks seinen eigenen Laden, gleich neben dem Sessellift zum Corvatsch.

Inzwischen sind zwanzig Jahre vergangen, und Sacks ist immer noch da. Verleidet ist ihm der Laden nie. Er wohnt seit 25 Jahren in St.Moritz und hat eine Familie und zwei Kinder. Kurz hält er inne, schaut nach draussen und beobachtet die ersten Russen der Saison, die im Mercedes ins Dorf einfahren. In solchen Momenten plagt den 45-Jährigen die Sehnsucht nach dem Wellenreiten. Dann winkt er ab und meint fröhlich: «Ich kann hier ja auch jeden Tag surfen, wenn es Schnee hat.» Mit 45 Jahren fühlt er sich auf dem Brett noch gleich wie mit 20 Jahren – bis er absteigt und die Knochen spürt. Erklären kann Sacks seine Leidenschaft wie alle anderen «Brettfreaks» nicht in Worten: «Es hat mich einfach gepackt! Und ich will noch mit 80 Jahren auf dem Longboard stehen – Das ist mein Traum.»

 

Andy Tanner, 50 Chef von Alprausch und ehemaliger Besitzer des ersten Snowboard-Shops in Europa, Beach Mountain in Zürich

«Snowboarden kommt nicht vom Skifahren, sondern vom Surfen und Skaten, also vom Strand und von der Strasse», sagt Andy Tanner. So kam auch der Alprausch-Gründer auf den Geschmack: Als Teenager entdeckte er in einem Magazin ein Holzbrett mit einer Leine, mit dem man im Schnee skaten konnte. 1981 stand der damals junge Skateboarder zum ersten Mal auf so einem Teil im Schnee. (Randnotiz: Der Norweger Wolle Nyvelt baut heute wieder Snowboards, die gänzlich ohne Bindung funktionieren sollen.) Tanner sitzt in der Sonne vor dem Hauptsitz von Alprausch in Zürich-Binz. Mit seinen Vans-Schuhen und dem bunten T-Shirt wirkt Tanner alterslos. Man sieht noch immer den Skater. Nur seine Rolex-Uhr scheint nicht so recht zu passen. «Erwachsen werden will ich noch immer nicht», grinst der 50-Jährige. Und doch ist er es geworden. Schliesslich hat er ein paar Dutzend Mitarbeiter und ist für ein Unternehmen verantwortlich. Nennt man heute seinen Namen in der Snowboardszene, nicken alle anerkennend.

Tanner und Jose Fernandez waren die ersten Europäer, die in Nordamerika Rennen gefahren sind. Tanner wurde in den frühen achtziger Jahren Vize-Europameister. Mit 21 Jahren nahm der damaliger Bankangestellte ein halbes Jahr unbezahlten Urlaub und fuhr nur noch Snowboardrennen. Danach war für ihn klar: «Ich möchte nie mehr in mein altes Leben zurück.» 1985 eröffnete Tanner den Beach Mountain in Zürich, den ersten Snowboard-Shop in Europa. Zur richtigen Zeit: Die Welle mit den Schneebrettern schwappte nach Europa. Jeder wollte die passenden Klamotten und die besten Boards besitzen. Durch die Wettkämpfe in den USA hatte er gute Kontakte und kam an die coolsten Teile ran. Tanner gestikuliert: «Das Snowboard war etwas, auf das sich alle stürzten.» Die Leute rannten ihm die Bude ein. «Ich habe für das Snowboarden gelebt. Sobald die erste Schneeflocke auf einen Gletscher fiel, zogen wir los», erinnert sich Andy Tanner. Tanner und seine Clique gingen jeden zweiten Abend die Rigi-Bahn hoch und fuhren bis ein Uhr nachts, erwischten knapp den letzten Zug. Heute blickt der Routinier etwas wehmütig auf die Anfänge zurück. «Wir mussten viel geben, um diesen Spass zu leben. Wir konnten es nicht einfach kaufen. Heute wird nur noch konsumiert.» Trotz allem zollt Tanner der heutigen Weltspitze Respekt: «Was die Profis heute machen, ist Akrobatik, Kunsturnen im Schnee. Es sind nicht mehr 540-Drehungen, sondern es muss mindestens eine 1280-Drehung sein!»

Vor elf Jahren hat Tanner seinen Laden verkauft und das Label Alprausch gegründet. Der Name spricht für sich: «Der Rausch, wenn du einen Hang runterfährst.» Seine Angestellten wählt der Mann, der noch immer den rebellischen Geist des Boarders lebt, nicht nach Jobtiteln aus. Lieber stellt er die Frage: «Warst du schon mal in der Nacht Plakate kleben?»

 

Michi Albin, 36 zehn Jahre lang Pro-Rider bei Burton, arbeitet heute im Marketing eines Ärztezentrums.

Michi Albin war als einer der ersten Schweizer Pro-Rider bei Burton und ist auf fast allen Bergen der Welt gefahren. Mit zwölf Jahren begann der in Pontresina geborene Michi Albin mit Snowboarden. In seinem Dorf hatte es schon zwei Profis. Albin wusste gleich, «So möchte ich auch werden.» Die Eltern staunten nicht schlecht, als er zwei Wochen nach Weihnachten die neuen Skis stehen liess und ein Snowboard wollte. «Es hat mich einfach gepackt. Snowboarden war anders als andere Sportarten, und alle Fahrer verschmolzen zu einer Familie.» Dann wuchs die Industrie. Snowboarden wurde Mittelpunkt bei den Olympischen Spielen. Innert fünf Jahren explodierte es richtig, erinnert sich Albin. Andere Pro-Rider wie Iker Fernandez attestieren Albin einen «sehr spontanen und mutigen» Fahrstil. Und er sei seiner Zeit voraus gewesen: Bereits Mitte der neunziger Jahre bot Albin spektakuläre 900-Drehungen in seinen Filmen.

Sein Geheimnis: «Beim Snowboarden muss man den Berg lesen können», sagt Albin. «Es ist nicht so, dass du einfach spontan den Hang runterfährst. Ich machte Polaroid-Fotos vom Hang, um zu wissen, wo ich durchfahren muss, um nicht zu Tode zu stürzen.» Heute sagt Albin: «Freeriden ist immer noch die Königsklasse, auch wenn ein hoher Kicker cool zum Springen ist.» Zwei Jahre nach seinem Début wurde Albin bereits von Burton gesponsert. 1994 gewann er in Laax. Das brachte ihn zum internationalen Burton-Team. Von da an war er nur noch am Reisen und Snowboardfahren.
Michi Albin erlebte die Blütezeit des Snowboardens: «Ich verdiente gut, durfte selber wählen, wohin ich reisen wollte, und meine Freunde waren immer dabei. Ich führte tatsächlich ein Rockstar-Leben.» Albin lebte fast zwei Dekaden vom Snowboarden. Sechs Jahre führte Albin auch sein eigenes Label – Albin Snowboards. Bis 2001 hatte er noch ein Pro Model bei Burton. Das letzte leuchtete fluoreszierend in der Nacht. Im Winter fuhr Albin als Pro viele Wettkämpfe und Big Airs – und drehte Filme für seine Sponsoren.

Jetzt sitzt Albin in einem Restaurant am Hauptbahnhof Zürich. Er sieht noch immer jung aus. Nach seiner Pro-Karriere sei er zuerst ratlos gewesen: «Ich führte lange ein Leben abseits der Realität und hatte grosse Angst vor einem 08/15-Job», räumt er ein. Jetzt macht Albin Marketing für ein Ärztezentrum, das bald eröffnet. Der Job gefalle ihm, aber die ersten zwei Wochen sei er nur am Schwitzen gewesen: «Mein Körper rebellierte, weil ich den ganzen Tag lang am Bürotisch hockte.»

 

Marco Nussbaum, 56 stand vielleicht als erster Tessiner auf einem Skateboard und ist heute Trainer, Skibauer und Hausmann.

Früher war der Ski der Mittelpunkt von Marco Nussbaums Leben. Der gebürtige Tessiner hat in den siebziger Jahren Skiakrobatik betrieben und im Swisscup gewonnen. 1975 fuhr er als Grafikstudent in Lugano bereits mit einem Skateboard zur Vorlesung. Vielleicht als erster Tessiner überhaupt. Der Schritt zum Snowboard war für Nussbaum also nur logisch. Anfang der achtziger Jahre arbeitete Marco Nussbaum in St.Moritz als Skilehrer. Zu dieser Zeit kam auch Snowboard-Legende Tom Sims für einen Film um das Modelabel Willy Bogner in die Alpenmetropole. Am nächsten Tag ging Nussbaum in ein Sportgeschäft und sah ein Wellenbrett für den Schnee. Die Amerikaner hatten eins dagelassen. Der Verkäufer meinte nur: «Dieses Berg-Surfbrett funktioniert nicht. Niemand kann es fahren.» Nussbaum schnappte sich das Holzteil und fuhr den Corvatsch hinunter. Sein Kumpel machte Fotos. «Ich habe dreissig Diafotos von dieser Tour. Das war einer der schönsten Tage in meinem Leben», erzählt er im Garten seines Hauses am Lago Maggiore.

Das Haus, in dem Nussbaum mit seiner Frau und den Kindern wohnt, fällt auf mit den riesigen Fenstern, die auf den See hinaus ragen. Seine Frau ist Architektin. Sein Reich ist die kleine Hütte, wo Nussbaum sein erstes Snowboard aufgehängt hat. Mit den heutigen Modellen hat es nichts gemeinsam. Es heisst «Burton Backhill». Warum er damals mit Snowboarden angefangen habe? Nussbaum lacht: «Wenn sich die Leute aufregen, und das war am Anfang bei den Snowboardern so, heisst das für mich, dass es etwas Gutes ist.» Weil er den Skiliftwart in St. Moritz kannte, durfte Nussbaum damals mit dem Board auf den Lift. Die anderen Wintersportler beschimpften ihn als «Freak». Für hundert Franken hat er das Board schliesslich gekauft und ist zwei Saisons lang damit gefahren. «Ich war der King in St. Moritz», lacht Nussbaum. Dann brachte ihm ein Freund ein richtiges Brett aus den USA mit. «Man konnte damit nur Tiefschnee fahren. Die wahre Philosophie», erzählt Nussbaum. Die Snowboard-Szene der Face­book-Generation beurteilt Nussbaum heute kritisch: «Anstatt dem leisen Rieseln der Kristalle bei der Landung zu lauschen, brettern die heutigen Kids Metallgeländer hinunter.» Ins Italienische wechselnd sagt er: «Die magische Ruhe der Natur hören sie nicht mehr, weil sie sich so pushen und nur noch auf Tricks konzentrieren.»

 

Marco Bruni, 43 ehemaliger Snowboard- Nationaltrainer und Trainer von Iouri Podladtchikov.

Marco Bruni stand mit 16 Jahren zum ersten Mal auf einem «Snowboard». Das war 1985. «Zu dieser Zeit war es uns verboten, den Skilift zu benutzen», erzählt der ehemalige Trainer der Schweizer Snowboard-Nationalmannschaft. Das hielt Bruni nicht davon ab, bereits am dritten Tag einen Backflip, also einen Rückwartssalto, zu stehen. Die meiste Zeit sei er jedoch mit dem Brett unter dem Arm den Hang hochgekraxelt.Bruni stand zwar wie viele Schweizer zuerst auf Skis, ist aber als Jugendlicher Skateboard gefahren und hat in seinem Heimatdorf am Zürichsee Windsurfing be­trieben. «Ich habe damals eine KV-Lehre absolviert. An jedem Wochenende stand ich auf dem Brett und brach aus dem Alltag aus. Snowboarden war und ist für mich Freiheit pur», sagt der 43-Jährige. Kaum volljährig, verbrachte Bruni ein Jahr auf Hawaii zum Surfen. Bis er die Berge vermisste.

Obwohl er ein Vorreiter war hat es Bruni nicht zu einer Profikarriere gereicht. Bereut hat er dies nie. «Ein Freund stellt mich immer als ‹almost Pro› vor», lacht Bruni. Er sei nie der Wettkampftyp gewesen. Mit 21 Jahren wohnte er in den Bergen lernte seine jetzige Frau kennen und schwebte auf Wolke Sieben. Seine Erfahrungen gibt er nun weiter. Bruni trainiert den bekanntesten Snowboarder der Schweiz: Iouri Podladtchikov. Sein Schützling gehört zu den besten Fahrern der Welt. «Iouri hat neben seinem Riesentalent die Konsequenz und den Ehrgeiz, ein Profi zu sein», erklärt Bruni. Er habe sein Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft. «Ich kann Iouri keine Tricks zeigen, die kann er eh besser. Aber ich kann ihm helfen, seine Ziele zu verfolgen.» Die Energie des 24-Jährigen strahle auch auf ihn selbst ab, sagt Bruni. «Ich arbeite gerne mit Jungen zusammen und versuche, ihnen meine Erfahrung von den ersten Tagen dieses Sports weiterzugeben.»

Bis im Frühling war Bruni zehn Jahre lang Nationaltrainer der Schweizer Snowboardmannschaft. Sein Fazit: «Das Niveau ist im Vergleich zu 1986 enorm gestiegen. Was auf der Playstation ein Spiel war, ist heute Realität geworden.» Inzwischen ist er von Zürich ins Tessin gezogen, wo er ein eigenes Haus hat und als Manager von jungen Athleten nach neuen Talenten Ausschau hält. Auf der Rückreise von Neuseeland im vergangenen Oktober stoppt er nach zwanzig Jahren auch wieder auf Hawaii und bringt das, was ein Brett in ihm erzeugen kann, auf den Punkt: «Das Gefühl bei einem Backflip oder in der perfekten Welle kann man nicht beschreiben. Man will es einfach immer wiederhaben.» 

 

Fluchen und hoffen, dass es nützt27. Oktober 2012

Der Schweizer Fernsehmoderator Dieter Moor ist vor neun Jahren nach Brandenburg bei Berlin ausgewandert und hat dort einen Bio-Bauernbetrieb eröffnet. Nebenbei moderiert er Kultursendungen auf ARD oder RBB. Ein Gespräch über Gewitter, existenzielle Krisen und zielorientiertes Schimpfen.
Dieter Moor, 54
Er ist Schauspieler, Bauer und Fernsehmoderator und lebt mit seiner Frau Sonja, einer Filmproduzentin, auf einem Bio-Hof …

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Aktualisiert am 30. Oktober 2012

Das Glück im kleinen Massstab29. September 2012

Text: David Torcasso Fotografie: Yves Suter
Der ferngesteuerte Helikopter ist die Märklin-Eisenbahn des 21. Jahrhunderts. Fünf Männer zeigen, warum ihre Autos, Flugzeuge, Helikopter oder U-Boote im Miniformat mehr als blosse Spielzeuge sind, dass sie für ein Gemeinschaftsgefühl und Ausgleich im Alltag sorgen.
FLORIAN BAUMANN LÄSST ES GERNE KRACHEN
Als Bub erhielt Florian Baumann von seinem Vater ein Segelflugzeug aus Balsaholz geschenkt. «Ich musste …

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Aktualisiert am 2. Oktober 2012

Mein Stil – Daniel Heer

Text: David Torcasso Fotografie: Achim Hatzius

Der in Berlin lebende Schweizer Daniel Heer produziert bereits in vierter Generation Rosshaarmatratzen. Dabei legt er so viel Wert auf Authentizität und Handwerk wie in seiner eigenen Garderobe. 
Gentlemen’s Report: Daniel Heer, was ist Ihr Stil?
Es geht darum, wie man sich in Kleidung bewegt, wenn man sie trägt – und den Stil auch …

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Aktualisiert am 2. Oktober 2012

Ein anderes Tempo

Text und Bilder: David Torcasso
Auf den Spuren der Cowboys durch Arizona. 
Tief in der Sonora-Wüste höre ich es zum ersten Mal: «John Wayne war hier.» Es sollten noch viele weitere solcher Ehrerweisungen folgen. Schliesslich ist Arizona die Heimat echter Männer, der Cowboys. Viele kennen den US-Staat Arizona, der ungefähr die Grösse von Frankreich hat, vor allem …

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Aktualisiert am 2. Oktober 2012

Travail au lac19. Mai 2012

Vielleicht der schönste Arbeitsplatz überhaupt: Diese fünf Männer arbeiten im, am oder mit Wasser und zeigen, wie vielfältig dieses Element sein kann.
Leichen aus dem See ziehen muss René Guler, 39, zum Glück selten. Vielmehr weist er die Leute auf dem See auf die Verkehrsregeln im Wasser hin, befreit sie aus gekenterten Booten und taucht auch ab und zu …

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Aktualisiert am 11. September 2012

Das Kabriolett

Willkommen an Bord der «Berliner Zigarren», der wohl schönsten Motorboote, 
die in den letzten hundert Jahren gebaut wurden. Diese Schiffe sind schnell – 
also unbedingt einen warmen Pullover einpacken.
Berlin ist eine Wasserstadt: Rund um die Millionenmetropole liegen zahlreiche Seen wie der Malchower-, der Müggel-, der Wann- oder der Griebnitzsee – insgesamt über 230 Millionen Kubikmeter Wasser auf …

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Aktualisiert am 21. Mai 2012

Wer hat´s erfunden? Die Schweizer!24. März 2012

Die Schweiz ist ein Erfinderland. Innovation die treibende Kraft unserer Wirtschaftsleistung. Diese fünf Erfinder (ausser einem) haben das Rad nicht neu erfunden, aber bestehende Ideen clever und erfolgreich weiterentwickelt. 

Butch Gaudy, 61, ist Gründer der Schweizer Fahrradmarke MTB Cycletech und konstruiert heute das Greenwheel, ein elektrogesteuertes Hinterrad zum Selbsteinbau. Gaudy lebt in Bern, ist verheiratet und Vater zweier …

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Aktualisiert am 5. April 2012

Gentlemen’s Report17. September 2011

David Torcasso erstellte als Blattmacher des zweiten Gentlemen’s Report zahlreiche Texte und redigierte Artikel von anderen Autoren. In enger Zusammenarbeit mit Herausgeber Jeroen van Rooijen und der Agentur DDcom, die für die grafische Umsetzung verantwortlich war, erschien die zweite Ausgabe des Gentlemen’s Report am 17. September 2011 als Beilage der Neuen Zürcher Zeitung.
Gesamtes Magazin ist …

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Aktualisiert am 30. Januar 2012

Neun Monate für ein Möbelstück

 
Text: David Torcasso
Der Tisch «Enignum» mit seinen filigranen, gewundenen Beinen und ineinander verschlauften, fliessenden Flächen löst unweigerlich eine starke Faszination aus. So wie die meisten Objekte des irischen Designers Joseph Walsh. Sie sind schräg und einzigartig, futuristisch und zeitlos zugleich. Sie wirken trotz ihrer extremen Formen nie aufgesetzt, sondern auf überraschende Wei- se stilvoll. Es …

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Aktualisiert am 11. September 2012

Ein wahrer Gentleman geniesst und reist2. April 2011

Text: David Torcasso
Fotografie: Dominic Haydn Rawle
Schauspieler Carlos Leal (Snow White, Casino Royale ) weilt oft in Los Angeles, wo er lebt und für die CBS-Serie «Chaos» vor der Kamera steht. Doch auch seine Heimat, die Schweiz, besucht der Frontmann der Hip-Hop-Band Sens Unik regelmässig, weil er in Luzern gerade einen neuen Film dreht. Bisweilen reist …

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Aktualisiert am 5. April 2011